Sicherheit
Sicherheit in Netzen lässt sich auf drei Ziele zurückführen: Vertraulichkeit, damit Unbefugte nicht mitlesen; Integrität, damit Daten unverändert ankommen; Verfügbarkeit, damit der Dienst erreichbar bleibt. Fast jeder Begriff dieser Kategorie lässt sich einem dieser Ziele oder ihrer Verletzung zuordnen.
Die Kryptographie liefert die Bausteine. Symmetrische Verfahren wie Blowfish, IDEA oder Rijndael, das als AES standardisiert wurde, arbeiten mit einem gemeinsamen Schlüssel und sind schnell. Asymmetrische Verfahren wie RSA oder Diffie-Hellman lösen das Problem, wie zwei Parteien überhaupt zu einem gemeinsamen Geheimnis kommen. Hashfunktionen wie MD5 sichern Integrität — wobei MD5 als gebrochen gilt und nur noch historisch von Interesse ist. Das Kerckhoffs-Prinzip formuliert die Grundregel: Die Sicherheit muss im Schlüssel liegen, nicht in der Geheimhaltung des Verfahrens. Das Gegenteil davon heißt Security through Obscurity und trägt seinen abwertenden Klang zu Recht.
Bei den Angriffen unterscheidet man technische Verfahren wie ARP-Spoofing, SYN-Flooding oder verteilte Überlastangriffe von Ansätzen, die auf Menschen zielen — Phishing und Pharming führen Anwender auf gefälschte Gegenstellen.
Bei den Schutzmechanismen filtern Firewalls den Verkehr, wobei zustandsbehaftete Prüfung den Zusammenhang eines Verbindungsaufbaus mitverfolgt. Angriffserkennung meldet Auffälligkeiten, Angriffsabwehr greift zusätzlich ein. TLS sichert Transportwege, X.509-Zertifikate begründen dabei das Vertrauen in die Gegenstelle.
Schließlich sorgt die Schwachstellenverwaltung für gemeinsame Bezeichner: Eine CVE-Nummer benennt eine konkrete Lücke eindeutig und ist die Voraussetzung dafür, dass Hersteller, Betreiber und Sicherheitsforscher über dasselbe reden.
- Advanced Encryption Standard (AES) Der Advanced Encryption Standard AES ist ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren mit 128 Bit Blockgröße und wählbarer Schlüssellänge von 128, 192 oder 256 Bit, standardisiert vom NIST als Nachfolger von DES.
- ARP Poisoning ARP Poisoning ist eine Technik für Man in the Middle Attacken in geswitchten Netzwerken, bei der der ARP-Cache des Opfers durch gefälschte ARP-Packete vergiftet wird, um Daten zum Angreifer umzuleiten.
- ARP Spoofing ARP Spoofing, auch ARP Poisoning genannt, beschreibt eine Angriffsmethode im lokalen Netzwerk, bei der gefälschte ARP-Antworten gesendet werden, um den Datenverkehr umzuleiten oder abzuhören.
- Backdoor Eine Backdoor (Hintertür) in der IT ist ein versteckter Zugang zu einem System oder Programm, der von Herstellern oder über Trojaner eingebracht wird und Angreifern Zugriff oder Fernsteuerung ermöglicht.
- Bastion Host Ein Bastion Host ist ein direkt mit dem Internet verbundener Rechner, der das interne Netz wie eine Festung vor Angriffen schützt. Auf ihm laufen nur die unbedingt benötigten Dienste.
- Blowfish Blowfish ist ein 1993 von Bruce Schneier entwickeltes symmetrisches Verschlüsselungsverfahren mit variabler Schlüssellänge von 32 bis 448 Bit und ist frei verfügbar.
- Brute Force Brute Force bezeichnet in der Informatik das Durchprobieren aller Codes, etwa bei einer Attacke auf ein Passwort. Moderne Verfahren mit langen Schlüsseln sind schwer zu brechen, schwache Passwörter hingegen anfällig.
- Certificate Management Protocol (CMP) Das Certificate Management Protocol (CMP) definiert ein Protokoll für die X.509 Public Key Infrastructure (PKI) zur Erzeugung und Verwaltung von X.509v3-Zertifikaten zwischen Certification Authority und Client Systemen gemäß RFC 4210.
- Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP) Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP) ist ein Authentifizierungsprotokoll für PPP, das das Passwort nicht überträgt und stattdessen mit einem Hash arbeitet.
- Chosen Plaintext Attack (CPA) Die Chosen Plaintext Attack (CPA) ist ein kryptanalytischer Angriff, bei dem der Angreifer frei wählbare Klartexte verschlüsseln lassen kann und die resultierenden Geheimtexte erhält.
- Cipher Cipher, aus dem Englischen für Chiffre oder Verschlüsselung, bezeichnet in der Kryptografie einen Algorithmus zur Verschlüsselung, dessen Ergebnis als Ciphertext bekannt ist.
- Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) ist eine Liste bekannter Sicherheitslücken, die jeder Schwachstelle eine eindeutige Nummer zuweist und als Arbeitsmittel bei Security Audits dient.
- Crack Crack bezeichnet im Fachlexikon netzikon.net einen Experten oder eine Software zur Umgehung von Kopierschutz, etwa durch Erzeugen von Seriennummern oder No-CD-Cracks.
- DeMilitarized Zone (DMZ) DMZ (DeMilitarized Zone) bezeichnet eine Pufferzone zwischen internem Netz und Internet, die Hosts wie Mail- oder FTP-Server für beidseitigen Zugriff bereitstellt.
- DHCP Snooping Mit DHCP-Snooping lassen sich Angriffe auf das DHCP-Protokoll verhindern.
- Diffie Hellman Diffie Hellman: Das von Diffie und Hellman entwickelte Verfahren ermöglicht den Austausch von Schlüsseln über unsichere Kanäle.
- Distributed Denial of Service (DDoS) DDoS (Distributed Denial of Service) bezeichnet einen Angriff, bei dem mehrere verteilte Systeme genutzt werden, um einen Host oder Dienst zu sabotieren.
- Dynamic ARP Inspection (DAI) DAI bietet Schutz vor ARP-Poisoning
- EAP over LAN (EAPoL) EAP over LAN (EAPoL) ermöglicht den Einsatz des Extensible Authentication Protocol in lokalen Netzwerken und wird bei der 802.1x-Authentifizierung von Hosts genutzt.
- Elgamal-Kryptosystem Das Elgamal-Kryptosystem ist ein von Taher Elgamal entwickeltes asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren auf Basis diskreter Logarithmen, das sowohl zur Verschlüsselung als auch zur Signaturerzeugung verwendet wird und patentfrei ist.
- Ethereal Ethereal ist ein Open-Source-Protokollanalyzer, der Netzwerkverkehr aufzeichnet und Datenpakete anzeigt, um die Fehlersuche in Netzwerken zu unterstützen. Im Juni 2006 wurde das Projekt in Wireshark umbenannt.
- Ettercap Ettercap ist ein für Man-in-the-Middle-Angriffe in lokalen Netzen (LAN) entwickeltes Programm, das unter anderem durch ARP Spoofing Kommunikation belauscht und Angriffe auf SSL-Verbindungen ermöglicht.
- European Institute for Computer Antivirus Research (EICAR) European Institute for Computer Antivirus Research (EICAR) befasst sich mit Abwehr und Erforschung von Computerviren und ist durch sein EICAR-Standard Anti-Virus Test File bekannt, eine harmlose Datei, die von allen Virenscannern als Virus erkannt wird.
- Evil Twin Ein Evil Twin ist ein böser Zwilling in der Sicherheitstechnik, der ein gutes Gerät unter Angreiferkontrolle nachbildet, etwa einen WLAN-Hotspot, um Datenverkehr abzugreifen oder zu manipulieren.
- Exploit Ein Exploit ist ein Programm, das Sicherheitslücken anderer Software ausnutzt, oft um Schwachstellen zu demonstrieren. Ein Zero-Day Exploit wird am selben Tag wie die Sicherheitslücke veröffentlicht.
- Extensible Authentication Protocol (EAP) Das Extensible Authentication Protocol (EAP) ist ein Verfahren zur Unterstützung verschiedener Anmeldemethoden, das unter anderem in IEEE 802.1x zum Einsatz kommt.
- false positive Als false positive werden Mails bezeichnet, die ein Spamfilter zu Unrecht als Spam markiert.
- Fingerprinting Fingerprinting ist eine Technik zur Erkennung von Betriebssystemen über das Netzwerk, indem Eigenheiten des Protokollstacks wie TCP-Flags oder Timing analysiert werden. Es wird zwischen aktivem und passivem Fingerprinting unterschieden, etwa mit den Tools Nmap oder p0f.
- Honeypot Ein Honeypot ist ein speziell präpariertes System oder Netzwerk, das mit dem Internet verbunden wird, um das Vorgehen von Hackern zu studieren und die gewonnenen Daten für Forensik und Verhaltenstraining zu nutzen.
- IMSI-Catcher Der IMSI-Catcher ist ein elektronisches Gerät zum Orten von Mobiltelefonen in einer Funkzelle, das als Man-in-the-Middle-Angriff agiert, indem es eine starke Basisstation simuliert und so Gespräche abhören kann.
- International Data Encryption Algorithm (IDEA) IDEA (International Data Encryption Algorithm) ist ein an der ETH Zürich entwickeltes Verschlüsselungsverfahren.
- Internet Security Association and Key Management Protocol (ISAKMP) Internet Security Association and Key Management Protocol (ISAKMP) ist ein Rahmenwerk für die Verwaltung von Security Associations und Schlüsseln innerhalb von IPSec.
- Intrusion Detection System (IDS) Ein Intrusion Detection System (IDS) ist eine Netzwerkkomponente, die anhand von Regelsätzen den Datenverkehr analysiert und bei verdächtigen Mustern Alarm auslöst, um Angriffe zu erkennen.
- Intrusion Prevention System (IPS) Ein Intrusion Prevention System (IPS) ist eine Netzwerkkomponente, die unbefugtes Eindringen verhindert, indem sie den Datenstrom analysiert und verdächtige Frames auf Basis von Regelsätzen entfernt.
- Kerberos Kerberos ist ein Authentifizierungsdienst für offene Netzwerke, bei dem ein spezieller Server die Identität von Client und Server gegenseitig mittels Tickets bestätigt (RFC 4120, Kerberos 5).
- Kerckhoffs Prinzip Kerckhoffs Prinzip besagt, dass die Sicherheit eines Kryptosystems nicht von der Geheimhaltung des Algorithmus, sondern nur von der Geheimhaltung des Schlüssels abhängen darf.
- Keylogger Keylogger sind Geräte oder Programme, die Tastatureingaben aufzeichnen, um vertrauliche Daten wie Passwörter und PINs zu erschleichen. Sie werden als Software über Trojaner verbreitet oder als Hardware zwischen PC und Tastatur geschaltet.
- Lawful Interception Lawful Interception bezeichnet das Abhören elektronischer Kommunikation durch staatliche Stellen, für dessen Implementierung die ETSI Vorschläge für Abhörschnittstellen bereitstellt.
- Man-In-The-Middle-Angriff (MitM) Man-In-The-Middle-Angriff (MitM): Ein Angreifer schaltet sich in die Kommunikation ein. Bei HTTPS/SSL wird ein Zertifikatfehler angezeigt, der oft ignoriert wird. ARP-Poisoning ermöglicht MitM-Angriffe im LAN.
- Message Digest Algorithm 5 (MD5) MD5 (Message Digest Algorithm 5) ist eine von Ronald L. Rivest entwickelte Hashfunktion, die aus einer Nachricht beliebiger Länge einen nicht umkehrbaren 128-Bit-Hashwert generiert.
- Microsoft Point-To-Point Encryption (MPPE) Microsoft Point-To-Point Encryption (MPPE) ist ein Verfahren zur Verschlüsselung von PPP-Verbindungen, beschrieben im RFC 3078.
- Needham-Schroeder-Protokoll Das Needham-Schroeder-Protokoll ist ein 1978 von Roger Needham und Michael Schroeder entwickeltes Protokoll für Schlüsselaustausch und Authentifikation im Netzwerk. Die ursprüngliche Version hatte eine 1995 von Gavin Lowe entdeckte Schwachstelle, für die Lowe einen Fix vorschlug.
- Nessus Nessus ist ein freier Vulnerability Scanner mit Client-Server-Architektur, der Systeme auf Sicherheitslücken untersucht und über zahlreiche Plugins erweiterbar ist.
- Netsky Netsky bezeichnet eine Familie von Computerviren, die je nach Version verschiedenen Schadcode (Payload) transportieren kann. Der Wurm Netsky.P legt die Dateien FVPROTECT.EXE und USERCONFIG9X.DLL an und verbreitet sich über getarnte Dateinamen wie Britney Spears.jpg.exe.
- OpenVPN OpenVPN ist eine Open-Source-Software zum Aufbau von VPN-Verbindungen, die SSL zur Verschlüsselung nutzt und als Übertragungsprotokoll UDP oder TCP unterstützt.
- Password Authentication Protocol (PAP) PAP (Password Authentication Protocol) ist ein Authentifizierungsverfahren innerhalb von PPP, das das Passwort im Klartext überträgt.
- Penetration Test Ein Penetration Test ist das gezielte Untersuchen eines Systems auf Sicherheitslücken, um Schwachstellen zu erkennen und die Systemsicherheit zu erhöhen.
- Perfect Forward Secrecy (PFS) Perfect Forward Secrecy (PFS) ist ein Sicherheitsmerkmal von Verschlüsselungsverfahren, das sicherstellt, dass Session-Schlüssel nicht aufeinander basieren und ein gebrochener Schlüssel keine weiteren Schlüssel gefährdet.
- Pharming Pharming ist eine Sonderform des Phishings, bei der Angreifer das DNS manipulieren, um Zugriffe auf eigene Server umzuleiten und so Kontodaten, PINs oder TANs zu erschleichen.
- Phishing Phishing bezeichnet eine Form des Trickbetrugs im Internet, bei der Betrüger über gefälschte E-Mails und Webseiten Passwörter, PINs, TANs oder Kreditkartendaten erschleichen.
- Portscanner Portscanner ist ein Werkzeug zum Auffinden offener Ports auf einem System, die mittels IP-Adresse, Protokoll und Portnummer angebotene Dienste identifizieren.
- Protected EAP (PEAP) Protected EAP (PEAP) ist eine Erweiterung des Extensible Authentication Protocols (EAP), die eine verschlüsselte Transportverbindung für die Authentifizierung bereitstellt.
- Public-Key-Verfahren Public-Key-Verfahren sind asymmetrische Kryptosysteme mit einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel dient der Verschlüsselung, der private der Entschlüsselung, wie bei RSA.
- Resource Access Control Facility (RACF) RACF ist das essentielle Sicherheitsframework für IBM z/OS-Mainframes, das eine feingranulare Zugriffskontrolle, Authentifizierung und revisionssichere Protokollierung vereint.
- Rijndael Rijndael ist ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus, Nachfolger von DES und 3DES, und wird offiziell als Advanced Encryption Standard (AES) bezeichnet.
- Rivest-Shamir-Adleman (RSA) RSA (Rivest-Shamir-Adleman) ist ein auf Ron Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman zurückgehendes System zur Authentifizierung und Verschlüsselung.
- Rootkit Ein Rootkit ist eine Sammlung von Tools, die Angreifer nach einem Systemeinbruch installieren, um ihre Aktivitäten zu verbergen, etwa durch das Austauschen von Programmen wie ls oder ps. Spezielle Tools wie Rootkit Hunter können installierte Rootkits aufspüren.
- Secure Shell (SSH) SSH (Secure Shell) ermöglicht verschlüsselte Kommunikation mit Rechnern, wobei Anmeldung und Nutzdaten sicher übertragen werden und auch Zertifikate sowie Tunneling anderer Protokolle wie FTP unterstützt werden.
- Secure Sockets Layer (SSL) Secure Sockets Layer (SSL) ist ein von Netscape Communications entwickeltes Verschlüsselungsverfahren für die Datenübertragung, das unter anderem bei HTTPS für Internetseiten genutzt wird.
- Security through obscurity Security through obscurity oder security by obscurity bezeichnet ein sicherheitstechnisches Prinzip, das Sicherheit durch Geheimhaltung bestimmter Fakten erreichen soll, jedoch in der Regel keine ausreichende Sicherheit bietet.
- SMB Signing SMB Signing bezeichnet die digitale Signatur von Netzwerkverkehr unter Microsoft Windows und kann bei falscher Konfiguration zu Verbindungsproblemen führen.
- Sniffer Sniffer ist Software zur Aufzeichnung von Datenverkehr in einem Netzwerk. Die Netzwerkkarte wird in den Promiscuous Mode versetzt, um alle Frames zu empfangen.
- Snort Snort ist ein Open-Source-Network Intrusion Detection System (NIDS) zur Erkennung von Netzwerkangriffen.
- Social Engineering Social Engineering bezeichnet die Technik, geheime Informationen über soziale Kontakte zu erlangen, etwa durch Kontaktaufnahme des Angreifers mit dem Opfer, statt durch direkte Angriffe auf Computersysteme.
- spoofing Spoofing bezeichnet in Netzwerken das Fälschen von Kommunikationsdaten wie Absender-IP-Adressen; es wird sowohl für Angriffe als auch zur effizienten Nutzung von WAN-Bandbreiten eingesetzt.
- Spyware Spyware sammelt ohne Wissen des Benutzers Daten und übermittelt sie an Dritte, etwa zum Analysieren des Surfverhaltens für Werbezwecke.
- Stateful Packet Inspection (SPI) Die Stateful Packet Inspection (SPI) ist eine Firewall-Eigenschaft, die den Zustand einer Session wie beispielsweise bestehende TCP-Verbindungen in die Paketfilter-Entscheidung einbezieht.
- SYN Flooding SYN Flooding ist eine DoS-Attacke, bei der ein System mit TCP-SYN-Datagrammen geflutet wird, wodurch viele halboffene TCP-Sessions entstehen und das Opfer keine neuen Verbindungen mehr aufbauen kann.
- Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) TKIP (Temporal Key Integrity Protocol) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLAN, das in den Standards 802.1X und WPA für die Authentifizierung genutzt wird und den RC4-Algorithmus mit temporären, nach 10 KB Nutzdaten wechselnden Schlüsseln verwendet.
- Terminal Access Controller Access Control System (TACACS) TACACS (Terminal Access Controller Access Control System) ist ein Protokoll zur Benutzeranmeldung, das Netzwerkkomponenten wie Switche und Router zur Überprüfung von Anmeldedaten mit einem TACACS-Server kommunizieren lässt.
- Tiger Team Tiger Team ist ein mit der Prüfung von Sicherheitseinrichtungen beauftragtes Team, das die eigenen Sicherheitsmechanismen zu überwinden versucht.
- Transport Layer Security (TLS) Transport Layer Security (TLS) ist eine Weiterentwicklung von SSL und wird häufig synonym dazu verwendet.
- Trojanisches Pferd Trojanisches Pferd ist eine Software, die sich harmlos gibt, aber Schadensroutinen enthält, wie etwa die Umfunktionierung eines PCs zum Spamversender.
- Verwundbarkeitsprüfung Eine Verwundbarkeitsprüfung überprüft ein System auf Schwachstellen, die der Administrator anschließend beseitigen kann.
- Virtual Private Network (VPN) VPN (Virtual Private Network) baut über ein öffentliches Netz einen verschlüsselten Tunnel für vertrauliche Daten auf, z. B. mit IPSec, und verbindet so Rechner oder LANs kostengünstig und sicher.
- Virus Ein Virus ist eine sich selbst reproduzierende Schadsoftware, die sich über Datenträger oder das Internet verbreitet und oft eine Schadensroutine wie das Löschen von Daten enthält.
- VLAN Hopping VLAN Hopping bezeichnet eine Angriffstechnik, die Frames ohne Router in ein anderes VLAN schleust, etwa durch Nachahmen eines Trunks oder doppelt gekapselte VLAN-Header.
- White-Hat White-Hat bezeichnet einen Hacker, der sein Wissen über Systemschwachstellen nicht missbraucht, im Gegensatz zu den Black-Hats.
- Wi-Fi Protected Access (WPA) Wi-Fi Protected Access (WPA) ist ein Verfahren für die Authentifizierung und Verschlüsselung in drahtlosen Netzen, das Passworte und Zertifikate unterstützt.
- Wired Equivalent Privacy (WEP) Wired Equivalent Privacy (WEP) ist ein Verschlüsselungssystem für Wireless LAN, das den RC4-Algorithmus nutzt. WEP gilt als sehr unsicher, da frei verfügbare Software die Verschlüsselung brechen kann.
- Wireless Transport Layer Security (WTLS) Wireless Transport Layer Security (WTLS) ist ein Sicherheitsmechanismus für WAP. WTLS basiert auf SSL/TLS und ermöglicht die sichere Datenübertragung zu mobilen Endgeräten mit geringen Bandbreiten- und Rechenleistungsanforderungen.
- Wörterbuchangriff Der Wörterbuchangriff (Dictionary Attack) ist eine Methode der Kryptoanalyse, bei der eine Wortliste genutzt wird, um ein unbekanntes Passwort zu bestimmen. Da der aktive Wortschatz begrenzt ist, sind Passwörter aus diesem Vorrat leicht angreifbar.
- X.509 X.509 ist ein ITU-T Standard für digitale Zertifikate und Authentifizierung in Netzwerk- und Kommunikationstechnik.
- Zombie Ein mit dem Internet verbundener Computer, der sich unter fremder Kontrolle befindet, wird als Zombie bezeichnet. Über eine installierte Hintertür kann ein Cracker ihn zum Versenden von Spam oder für DDoS-Angriffe nutzen.