Displaytechnik

Displaytechnik umfasst die Geräte, an denen ein Rechner sichtbar wird, und die Kenngrößen, mit denen sie beschrieben werden. Drei Fragen strukturieren das Feld: Wie entsteht das Bild, wie fein ist es aufgelöst, und wie kommt es zum Gerät.

Bei der Bilderzeugung markiert die Kathodenstrahlröhre die analoge Vergangenheit, Flüssigkristall die Gegenwart und OLED die Technik, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und deshalb echtes Schwarz darstellen kann. Innerhalb der LCD-Familie unterscheiden sich die Schaltverfahren erheblich: AFFS und verwandte Techniken verbessern Blickwinkel und Farbtreue gegenüber einfacheren Panels.

Die Auflösungskürzel bilden eine eigene Nomenklatur, die sich aus VGA fortgeschrieben hat. SVGA, XGA, UXGA und die mit W beginnenden Breitbildvarianten wie WXGA, WSXGA und WUXGA folgen dabei keiner durchgehenden Logik — sie sind historisch gewachsen und lassen sich nur nachschlagen, nicht herleiten. Das Seitenverhältnis kam als eigenständiges Merkmal hinzu, als sich 16:9 gegen 4:3 durchsetzte.

Bei den Schnittstellen löste DVI die analoge VGA-Verbindung ab, HDMI ergänzte Audio und Kopierschutz. DDC läuft dabei im Hintergrund mit und teilt dem Rechner mit, welche Modi das angeschlossene Gerät überhaupt beherrscht.

Die photometrischen Größen schließlich sind die Stelle, an der Herstellerangaben mit Vorsicht zu lesen sind. Lumen misst den Lichtstrom, ANSI-Lumen normiert die Messung für Projektoren — Angaben ohne diesen Zusatz sind praktisch nicht vergleichbar.