PC-Technik

PC-Technik behandelt den Aufbau des Rechners selbst — die Ebene, auf der Netzwerkkarten stecken, Treiber Interrupts auslösen und Durchsatzgrenzen entstehen, die nichts mit dem Netz zu tun haben.

Den Kern bildet das Mainboard mit Prozessorsockel, Chipsatz und Bussystemen. Die klassische Aufteilung in Northbridge für schnelle und Southbridge für langsame Anbindung ist inzwischen weitgehend in den Prozessor gewandert, prägt aber die Begriffe bis heute. Der Systemstart läuft über BIOS beziehungsweise UEFI und den Selbsttest beim Einschalten.

Bei den Erweiterungsbussen löste PCI Express die parallelen Vorgänger ab; die Zahl der Lanes bestimmt die Bandbreite eines Steckplatzes, was bei Netzwerkkarten mit hoher Portdichte zur begrenzenden Größe werden kann.

Die Schnittstellen zu Laufwerken und Peripherie bilden eine eigene Entwicklungslinie: von IDE über SATA und eSATA bis SAS, parallel dazu SCSI im professionellen Umfeld sowie USB und FireWire für externe Geräte.

Ein vierter Bereich betrifft Wärme und Leistung. Thermal Design Power beschreibt die abzuführende Verlustleistung, Thermal Throttling die Notbremse bei Überschreitung — ein Effekt, der sich als scheinbar zufälliger Leistungseinbruch äußert und deshalb bei der Fehlersuche oft spät erkannt wird.

Der Arbeitsspeicher mit seinen Bauformen ist in der Kategorie Speichertechnik beschrieben.