RFC 2011 – SNMPv2 Management Information Base for the Internet Protocol using SMIv2
Überholt: ersetzt durch RFC 4293.
| Status | Proposed Standard |
|---|---|
| Veröffentlicht | November 1996 |
| Volltext | rfc-editor.org/rfc/rfc2011 |
RFC 2011 definiert die SNMPv2 Management Information Base (MIB) für das Internet Protocol (IP) und das Internet Control Message Protocol (ICMP) unter Verwendung des SMIv2. Es spezifiziert eine Sammlung von verwalteten Objekten, die es Managementstationen ermöglichen, IP- und ICMP-Implementierungen in Netzwerkgeräten wie Hosts und Routern zu überwachen und zu steuern. Die Objekte umfassen unter anderem Zähler für empfangene, weitergeleitete und verworfene IP-Datagramme sowie Parameter wie die IP-Weiterleitungsfähigkeit und den Standard-TTL-Wert.
Die MIB ist in zwei Hauptgruppen unterteilt: die IP-Gruppe, die Kernaspekte des IP-Protokolls abdeckt, und die ICMP-Gruppe. Die Objekte sind mit dem SMIv2 definiert und verwenden Datentypen wie Counter32 und IpAddress. Viele dieser Objekte stammen aus dem früheren MIB-II und wurden mit RFC 2011 aktualisiert, um den SNMPv2-Rahmen zu nutzen. Die MIB unterstützt nur IPv4, nicht IPv6, wie im Dokument vermerkt.
Historisch gesehen stellt RFC 2011 eine Weiterentwicklung der IP- und ICMP-Verwaltungsobjekte dar, die ursprünglich in MIB-II definiert waren. Es aktualisiert RFC 1213 und verwendet den SNMPv2-Standard, um eine konsistentere und erweiterbare Verwaltungsschnittstelle zu bieten. Die MIB bleibt relevant für die Überwachung und Konfiguration von IPv4-Netzwerken, insbesondere in Umgebungen, die auf SNMPv2 basieren.