Hersteller einer MAC-Adresse

Ein unbekanntes Gerät im Heimnetz, in der Router-Übersicht steht nur eine MAC-Adresse? Dieses Werkzeug schlägt den Hersteller der Netzwerkschnittstelle in allen vier Registern der IEEE Registration Authority nach — und erkennt die zufälligen Adressen, die moderne Handys und Notebooks aus Datenschutzgründen verwenden. Das Nachschlagen läuft im Browser; geladen wird nur ein Register-Ausschnitt, die eingegebene Adresse erreicht diesen Server nie.

Beispiele: · · · · ·

Hinweise zum Nachschlagen

Zufällige MAC-Adressen

Aktuelle Mobilgeräte und Rechner verwenden je Funknetz eine zufällig erzeugte Adresse — erkennbar am gesetzten U/L-Bit. Solche Adressen stehen in keinem Register, und das ist kein Fehler, sondern eine Datenschutzfunktion: Ohne sie ließe sich ein Gerät über die Netze hinweg wiedererkennen. Wer das unbekannte Gerät trotzdem einordnen will, schaut in die Geräteliste des eigenen Routers — dort steht meist der vom Gerät gemeldete Name.

Ein Treffer nennt den Chip-Hersteller, nicht die Gerätemarke

Der Registereintrag gehört dem Hersteller des Netzwerkchips bzw. Funkmoduls. In einem Fernseher kann ein Funkmodul von AzureWave stecken, in einer Waschmaschine eines von Espressif — der Treffer sagt dann nichts über die Gerätemarke.

Die vier Register

MA-L (24 Bit, früher „OUI") ist der Regelfall mit 16,7 Millionen Adressen je Block. Kleinere Hersteller kaufen MA-M- (28 Bit) oder MA-S-Blöcke (36 Bit, 4.096 Adressen); deshalb durchsucht das Werkzeug alle Register vom spezifischsten zum allgemeinsten. CID-Einträge sind Firmenkennungen für den lokalen Adressraum ohne weltweite Eindeutigkeit.

Die zwei Sonderbits

Die beiden niederwertigsten Bits des ersten Oktetts tragen die Bedeutung: Das I/G-Bit unterscheidet Einzelgerät (Unicast) von Gruppenadresse (Multicast, etwa 01:00:5e für IPv4), das U/L-Bit universell registrierte von lokal verwalteten Adressen. ff:ff:ff:ff:ff:ff ist der Broadcast an alle.

Datenquellen

Daten: IEEE Registration Authority — Register MA-L, MA-M, MA-S und CID, Stand 2026-09-26. Ein Registereintrag nennt den Hersteller des Netzwerkchips, nicht zwingend die Marke des Geräts.

Stand: