Informatik

Die Grundbegriffe der Informatik tauchen in der Netzwerktechnik überall auf, werden aber selten erklärt — sie gelten als bekannt. Diese Kategorie sammelt sie an einer Stelle.

Den größten Anteil haben Einheiten und Zählweisen. Bit, Nibble, Byte und Oktett bezeichnen Datenmengen unterschiedlicher Größe, wobei Oktett in Normen bevorzugt wird, weil ein Byte historisch nicht zwingend acht Bit hatte. Bei den Vielfachen liegt eine Dauerbaustelle: Kilobyte meint je nach Kontext 1000 oder 1024 Byte. Die Binärpräfixe Kibibyte, Mebibyte und Gibibyte wurden eingeführt, um das aufzulösen, haben sich außerhalb der Normung aber nur teilweise durchgesetzt — weshalb Speicherkapazitäten von Datenträgern und Betriebssystemen bis heute voneinander abweichen.

Daneben stehen Begriffe aus der Systemzeitrechnung wie der Jiffy, Notationsformen wie die umgekehrte polnische Notation und Konzepte der Softwarearchitektur wie das Client-Server-Modell, das die Rollenverteilung fast jeder Netzanwendung beschreibt.

Ein dritter Strang betrifft die Geschichte. Konrad Zuse baute mit der Z3 den ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechner; Edsger Dijkstra formulierte den Algorithmus zur Suche kürzester Wege, der in jedem Link-State-Routingprotokoll steckt. Solche Namen begegnen in der Netzwerktechnik häufiger, als es zunächst scheint.