IPv6-Präfixrechner

Vom Provider kommt ein delegiertes Präfix — /56, /59, /62 oder nur ein /64. Dieser Rechner teilt es in Netze auf, verkürzt und schreibt Adressen aus, ordnet den Typ ein und bildet ip6.arpa und EUI-64. Die Hex-Darstellung zeigt, wo die Teilnetz-Bits liegen — auch dann, wenn das Präfix nicht auf einer Hexziffer-Grenze endet. Alles rechnet der Browser, es werden keine Eingaben übertragen.

Beispiele: · · · ·

Präfix in Teilnetze aufteilen

Teilt das oben berechnete Präfix auf die gewählte Ziel-Präfixlänge auf. Übliche Größen als Knöpfe — /59 und /62 kommen an deutschen Anschlüssen tatsächlich vor.

Übliche Ziele: · · · ·

EUI-64 aus einer MAC-Adresse

Bildet die Interface-ID nach dem EUI-64-Verfahren — mit gekipptem U/L-Bit und eingeschobenem ff:fe. Moderne Systeme nutzen stattdessen Privacy Extensions (RFC 8981) und wechselnde Zufalls-IDs; EUI-64 begegnet einem vor allem bei Routern und Altgeräten.

Liegt eine Adresse im Präfix?

Kleinstes umfassendes Präfix

Ermittelt das kleinste Präfix, das beide angegebenen Adressen enthält.

Hinweise zur Rechnung

Warum hier vieles anders ist als bei IPv4

IPv6 kennt keine Broadcast-Adresse und damit keinen Abzug von zwei Adressen je Netz. Die einzige Adresse mit Sonderrolle ist die Subnet-Router-Anycast-Adresse: der Interface-Teil komplett null (RFC 4291). Es gibt auch keine Netzmaske — eine Entsprechung zu 255.255.255.192 existiert nicht, gerechnet wird ausschließlich mit der Präfixlänge. Und die Zahl der Adressen je Netz ist keine Planungsgröße: Jedes /64 enthält 2⁶⁴ Adressen, geplant wird mit der Anzahl der /64-Netze.

Die /64-Regel

Die automatische Adresskonfiguration (SLAAC) setzt genau /64 voraus. Wer ein Netz weiter unterteilt, bricht sie — der Rechner rechnet das auf Wunsch trotzdem aus, warnt aber dabei. Für gewöhnliche Segmente gilt: /64, ohne Ausnahme.

Die Nibble-Grenze

Jede Hexziffer steht für vier Bit. Ein /56 zerfällt in 256 /64er, deren Nummer sich an genau zwei Hexziffern ablesen lässt. Ein /59 zerfällt in 32 /64er — und die Teilnetz-Bits liegen mitten in einer Hexziffer, die sich nur binär sauber aufteilen lässt. Genau das zeigt die Bit-Darstellung im Ergebnis: die angebrochene Ziffer zusätzlich in Binärschreibweise.

Das Präfix ist nicht stabil

Am Privatanschluss wechselt das delegierte Präfix — nach einer Trennung, nach Providerwartung, manchmal täglich. Für alles, was intern feste Adressen braucht, gibt es Unique Local Addresses (ULA, fc00::/7). Und nicht jeder bekommt ein /56: Im Bestand deutscher Anschlüsse kommen /56, /59, /62 und vereinzelt ein einzelnes /64 vor.

Wem gehört diese IPv6-Adresse?

Bei globalen Adressen (GUA) führt die Zeile „Halter" zum IP-Lookup, das Inhaber, Netzblock und Abuse-Kontakt aus den Registries holt — erst der Klick führt weiter, auch dort steht die Adresse nur im Fragment der URL. Link-Local-, ULA- und Dokumentationsadressen sind nirgends registriert.

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