Netzwerkhardware

Netzwerkhardware umfasst die aktiven Komponenten, die Daten weiterleiten, und die Begriffe, mit denen ihr Verhalten beschrieben wird. Die sinnvollste Ordnung ist die Frage, auf welcher Schicht ein Gerät arbeitet.

Ein Repeater oder Hub verstärkt Signale und gibt sie an alle Ports weiter; alle angeschlossenen Stationen teilen sich eine Kollisionsdomäne. Eine Bridge und der daraus entwickelte Switch lernen, hinter welchem Port sich welche MAC-Adresse befindet, und leiten gezielt weiter — jeder Port wird zur eigenen Kollisionsdomäne, was das Verfahren gegenüber dem Hub überlegen macht. Ein Router entscheidet anhand der Netzwerkadresse und trennt Broadcast-Domänen.

Bei Switches unterscheidet sich das Weiterleitungsverfahren erheblich: Store-and-Forward liest den Rahmen vollständig ein und prüft die Prüfsumme, Cut-Through beginnt sofort nach der Zieladresse mit dem Senden und ist schneller, verbreitet dabei aber auch fehlerhafte Rahmen. Fragment-Free ist der Kompromiss dazwischen.

Ein eigener Bereich sind die Fehlerbilder, die an Ethernet-Schnittstellen auftreten. Runts sind zu kurze, Giants zu lange Rahmen, ein Alignment Error deutet auf eine unvollständige Bytegrenze, Late Collisions auf zu lange Segmente oder einen Duplex-Mismatch. Diese Zähler sind das erste, was man bei sporadischen Netzproblemen abliest — sie zeigen oft direkt auf die physikalische Ursache.

Dazu kommen die Ethernet-Varianten selbst, von Fast Ethernet über Gigabit bis 10GBase-T, sowie ältere Techniken wie Token Ring und FDDI, die in Bestandsanlagen weiterhin anzutreffen sind.