Data Center Map
Überblick
Data Center Map wurde 2007 in Dänemark gestartet und gehört zu den ersten zentralen Verzeichnissen für Rechenzentrumsstandorte. Die Datenbank umfasst nach Angaben des Betreibers mehr als 10.000 Einträge zu Rechenzentren sowie zugehörigen Dienstleistern und Internet-Exchange-Points (IXPs). Ein Großteil der Daten ist frei zugänglich.
Genutzt wird die Plattform von Käufern und Anbietern von Rechenzentrumsdiensten sowie von Investoren, Analysten, Immobilien- und Bauunternehmen und öffentlichen Stellen.
Funktionen
Kern der Plattform ist eine durchsuchbare Datenbank mit Kartenansicht, über die sich Rechenzentren nach Region, Betreiber und Diensteangebot filtern lassen. Ergänzend stehen Recherchewerkzeuge bereit, darunter ein Research-Tool und ein Data Explorer für die Auswertung von Rohdaten und aufbereiteten Statistiken.
Neben dem Verzeichnis für Rechenzentren führt die Plattform eigene Übersichten für Cloud-Anbieter und Internet-Exchange-Points.
Dienste
Data Center Map betreibt einen Marktplatz, der Nachfrager und Anbieter von Colocation-, Cloud- und Konnektivitätsdiensten zusammenführt. Interessenten können Angebote anfragen oder Beratungsleistungen bei der Anbieterauswahl in Anspruch nehmen. Für Betreiber und Dienstleister bietet die Plattform kommerzielle Leistungen wie Bannerwerbung, Sponsoring, Lead-Generierung und erweiterte Mitgliedschaften an; darüber finanziert sich das Angebot.
Geschichte
Die Idee entstand aus der Erfahrung des Gründers, der seit 2001 in der Branche tätig war: Vor 2007 existierte kein zentrales Verzeichnis von Rechenzentren, Marktrecherchen waren aufwendig und der Markt war von lokalen Betreibern und Telekommunikationsanbietern geprägt. Data Center Map begann als Nebenprojekt und entwickelte sich später zu einem eigenständigen Unternehmen.