Vorwahl 02054 — Essen-Kettwig

02054 ist die Vorwahl des Ortsnetzbereichs Essen-Kettwig in Nordrhein-Westfalen mit 31 km² (Median: 63 km²) und 22.059 Einwohnern (Median: 5.808). Er liegt überwiegend in der kreisfreien Stadt Essen (80 % der Einwohner), außerdem im Kreis Mettmann (16 %). Er hat 4 angrenzende Ortsnetze (Median: 6).

Welche Orte haben die Vorwahl 02054? Das Ortsnetz umfasst einen Teil der kreisfreien Stadt Essen rund um Essen-Kettwig. Heiligenhaus, Ratingen und Mülheim an der Ruhr liegen teilweise im Ortsnetz. Das Ortsnetz liegt überwiegend im Reisegebiet Ruhrgebiet. Aus dem Ausland sind Anschlüsse in Essen-Kettwig unter der internationalen Vorwahl +49 2054 zu erreichen.

Ortsnetzbereich 02054 Essen-Kettwig mit Nachbarbereichen Karte des Ortsnetzbereichs 02054 Essen-Kettwig und der angrenzenden Ortsnetzbereiche 0201, 0208, 02056, 02102. Datengrundlage: Bundesnetzagentur, Stand 16.06.2026. 02010201EssenEssen 02080208Oberhausen (Rheinland)Oberhausen (Rheinland) 0205602056HeiligenhausHeiligenhaus 0210202102RatingenRatingen 02054Essen-Kettwig 02054 Essen-Kettwig Nordrhein-Westfalen 5 km Daten: Bundesnetzagentur, ONB-Grenzen Stand 16.06.2026 erstellt von netzikon.net

Angrenzende Ortsnetze

0201 Essen0208 Oberhausen (Rheinland)02056 Heiligenhaus02102 Ratingen

Gemeinden im Ortsnetzbereich

Kreisfreie Stadt Essen 80 % der EinwohnerStadt Heiligenhaus 9 % der EinwohnerStadt Ratingen 7 % der EinwohnerKreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr 4 % der Einwohner

Postleitzahlen im Ortsnetzbereich

45219 Essen

Nur teilweise im Ortsnetz 02054:

40885 Ratingen42579 Heiligenhaus45470 Mülheim an der Ruhr45481 Mülheim an der Ruhr

Breitband-Ausbauprojekte

Eigenausbau Essen (Telekom)

im Bau · Eigenwirtschaftlich · Träger: Telekom Deutschland GmbH · Ausbau: Telekom Deutschland GmbH

  • 288.000 Anschlüsse
  • Baubeginn 2021
  • Fertigstellung 2026

Im Ortsnetzbereich: Essen (Stadtweit; Kettwig seit 2023 im Ausbau laut Stadt Essen.).

Die Telekom legte der Stadt im März 2022 Ausbaupläne bis 2026 vor: nach rund 11.000 Haushalten 2021 etwa 40.000 im Jahr 2022 und ab 2023 jährlich rund 50.000, insgesamt über 250.000 Haushalte ohne Vorvermarktungsquote. Begonnen wurde 2022 in Essen-Süd und Altenessen-Nord, 2023 folgten Holsterhausen, Altenessen-Süd, Borbeck, Steele und Kettwig. Im Oktober 2026 nannte die Telekom rund 288.000 per FTTH erreichbare Haushalte; Ende 2025 übernahm sie das Essener DOKOM21-Netz (perspektivisch 25.000 Haushalte) und am 02.10.2026 per Asset Deal die Netze von ruhrfibre Essen und Metrofibre mit rund 87.000 Haushalten, die technisch integriert und fertiggebaut werden sollen.

Quelle: Telekom Deutschland GmbH · Stand der Angaben: 9. Oktober 2026

Gewerbegebiete Essen, Sonderaufruf Bundesförderung (Telekom/epcan)

im Bau · Weiße Flecken · Träger: Essen · Ausbau: Telekom Deutschland GmbH, epcan GmbH

  • 859 Anschlüsse
  • 12.002.100 € Volumen
  • Bewilligung 9. September 2021
  • Baubeginn 08/2022
  • Fertigstellung 09/2025

Im Ortsnetzbereich: Essen.

Aus dem Sonderprogramm von Bund und Land für Gewerbegebiete erhielt Essen rund 12,3 Mio. Euro ohne Eigenanteil; die Bundesliste führt 15 Lose (Nr. 516 bis 526 Telekom, Nr. 551, 556, 557, 558 epcan) mit zusammen 12.002.100 Euro Gesamtfinanzierung. Die Konzession war am 16.10.2019 ausgeschrieben worden; vier weitere Bescheide über 3,5 Mio. Euro (Fritz, Seumannstraße, Königin Elisabeth/Bonifacius, Mathias Stinnes) übergab die Regierungspräsidentin am 09.09.2021. Laut Förderantrag 859 Adressen mit 205 km neuer Glasfaser in ursprünglich 20 Gebieten wie Westend, Levin, Wolfsbank, Deilbachtal, Hafengebiet und Ruhrau; Tiefbaubeginn laut Stadt am 05.08.2022, aktuell werden 14 Gebiete ausgebaut (zehn Telekom, vier epcan), Abschluss war für Ende des dritten Quartals 2025 geplant; eine Abschlussmeldung fehlt (Stand der Projektseite 05.10.2026).

Quelle: Essen · Stand der Angaben: 9. Oktober 2026

Weiße Flecken Essen (Telekom)

fertig · Weiße Flecken · Träger: Essen · Ausbau: Telekom Deutschland GmbH

  • 20.000 Anschlüsse
  • 17.998.580 € Volumen
  • Baubeginn 2019
  • Fertigstellung 04/2023

Im Ortsnetzbereich: Essen.

Bundesliste Nr. 140 (Gesamtfinanzierung 17.998.580 Euro, Bund und Land je rund 8,81 Mio. Euro). Der Ausbau durch die Telekom begann 2019, wurde wegen Kampfmittelverdacht, Naturschutzauflagen und Pandemie zweimal verlängert (ursprünglich Mitte 2021) und am 18.04.2023 von der Stadt als abgeschlossen gemeldet: knapp 20.000 Haushalte profitieren (doppelt so viele wie geplant), davon knapp 2.000 direkt mit FTTH, sonst mindestens 50 Mbit/s über rund 300 km neue Glasfaser, 125 km Tiefbau und 309 Netzverteiler. Die Projektseite der Stadt nennt rund 470 km Neubau und einen Abschluss Anfang 2023; ein Bescheiddatum wurde nicht gefunden.

Quelle: Essen · Stand der Angaben: 9. Oktober 2026

Eigenausbau Essen (ruhrfibre/Vodafone)

gestoppt · Eigenwirtschaftlich · Träger: ruhrfibre Essen GmbH · Ausbau: ruhrfibre Essen GmbH, Vodafone Deutschland

  • 150.000 Anschlüsse
  • Baubeginn 2023

Im Ortsnetzbereich: Essen (Insolvenz ruhrfibre; Netz geht an die Telekom (Vereinbarung 02.10.2026).).

ruhrfibre wollte als Netzbauer mit Vodafone als Betreiber rund 150.000 Haushalte, Unternehmen und Einrichtungen in Essen ohne Fördermittel erschließen; die Vermarktung begann am 17.04.2023 in 13 Stadtteilen (u. a. Burgaltendorf, Kupferdreh, Werden, Stadtwald, Kray, Schonnebeck), etwa 80 Prozent der städtischen TK-Aufbruchanträge 2023/2024 kamen von ruhrfibre. Wegen der ruhrfibre-Insolvenz ruhte der Ausbau, die Zusammenarbeit mit Vodafone endete am 30.09.2026 (rund 270 aktive Anschlüsse betroffen). Am 02.10.2026 vereinbarte die Telekom die Übernahme der ruhrfibre- und Metrofibre-Netze mit rund 87.000 Haushalten; Zeitpunkt der Integration offen.

Quelle: ruhrfibre Essen GmbH · Stand der Angaben: 9. Oktober 2026

Rufnummernblöcke

  • 127 RufnummernblöckeMedian bundesweit: 51
  • 127.000 RufnummernMedian bundesweit: 51.000
  • 43 AnbieterMedian bundesweit: 37
AnbieterBlöckeRufnummernAnteil (Blöcke)
Telefónica16 16.00012,6 %
Telekom16 16.00012,6 %
BT15 15.00011,8 %
Vodafone11 11.0008,7 %
Plusnet6 6.0004,7 %
38 weitere Anbieter 63 63.000 49,6 %
Alle 38 weiteren Anbieter anzeigen

5 Blöcke: 1&1 Versatel, Deutsche Glasfaser, spusu

4 Blöcke: Bundesnetzagentur, Vodafone West

3 Blöcke: 1&1, NETCOL, Netzquadrat

2 Blöcke: Gamma

1 Block: 1NTelecom, 3U, autphone, broadnet, Bungal, Colt, Comdesk, DNS:NET, DOKOM, Drillisch, ecotel, envia.TEL, G-FIT, IN-telegence, inexio, Matelso, MKN, nexxtra, OpenNumbers, Outbox, PLANNET, purtel, STROTH, TELE, TNG, toplink, Verizon Deutschland, Voxbone, VSE Net

Das sind 6 Rufnummern je Einwohner (Median bundesweit: 9).
Zugeteilte Rufnummernblöcke je Anbieter. Erste Blockzuteilung 07.01.1999, letzte 18.02.2026.

Gemessene Geschwindigkeit (Ookla-Speedtests)

Download UploadLatenz
Festnetz200 Mbit/s 60 Mbit/s 16 ms
Mobilfunk141 Mbit/s 21 Mbit/s 28 ms
07515022530020192020202120222023202420252026Mbit/sFestnetz 2019: 56 Mbit/s (669 Messungen)Festnetz 2020: 57 Mbit/s (804 Messungen)Festnetz 2021: 62 Mbit/s (841 Messungen)Festnetz 2022: 117 Mbit/s (1.044 Messungen)Festnetz 2023: 139 Mbit/s (738 Messungen)Festnetz 2024: 123 Mbit/s (925 Messungen)Festnetz 2025: 187 Mbit/s (1.033 Messungen)Festnetz 2026: 200 Mbit/s (1.353 Messungen)Festnetz 200Mobilfunk 2019: 24 Mbit/s (61 Messungen)Mobilfunk 2020: 30 Mbit/s (77 Messungen)Mobilfunk 2021: 39 Mbit/s (117 Messungen)Mobilfunk 2022: 108 Mbit/s (130 Messungen)Mobilfunk 2023: 172 Mbit/s (107 Messungen)Mobilfunk 2024: 93 Mbit/s (172 Messungen)Mobilfunk 2025: 185 Mbit/s (123 Messungen)Mobilfunk 2026: 141 Mbit/s (109 Messungen)Mobilfunk 141
Download-Verlauf, jeweils zweites Quartal.

Mittlere gemessene Werte, 2026-Q2 (1.353 Tests Festnetz, 109 Mobilfunk). Kleine Stichproben sind nur ein grober Anhaltspunkt.

Festnetz-Breitband (Privathaushalte)

  • 83 % ≥50 Mbit/s
  • 76 % ≥100 Mbit/s
  • 59 % ≥1000 Mbit/s
≥50≥100≥1000 Mbit/s
Alle Technologien83 %76 %59 %
FTTC/VDSL73 %63 %0 %
HFC (Kabelnetz)42 %42 %42 %
FTTH/FTTB (Glasfaser)44 %44 %44 %

Anteil der besiedelten 100-m-Gitterzellen im Ortsnetzbereich (838 von 874 Zellen mit Daten); flächen-, nicht haushaltsgewichtet.

Mobilfunkabdeckung (Flächenanteil)

Mindestens 3 Netzbetreiber 97 %
Mindestens 2 Netzbetreiber > 99 %
Mindestens 1 Netzbetreiber 100 %

Die gesamte Fläche ist mit 4G/5G versorgt.
Die Balken zeigen die Abdeckung durch die drei etablierten Netze (Telekom, Vodafone, Telefónica). 1&1 ist als vierter Betreiber im Aufbau — seine Abdeckung steht in der Tabelle unten (Spalte „mind. 4“).

mind. 1mind. 2mind. 3mind. 4
2G100 %100 %100 %—
4G/LTE100 %> 99 %97 %41 %
5G100 %99 %88 %37 %
5G Standalone100 %99 %85 %—

4G und 5G werden von allen 4 Betreibern angeboten. 1&1 betreibt kein 2G. 5G Standalone wird 1&1 im Monitoring nicht zugerechnet.

Quellenangaben

Quellen: Bundesnetzagentur, ONB-Grenzen, Stand 16.06.2026 · Statistisches Bundesamt, Zensus 2022 (Bevölkerungszahl je 100-m-Gitterzelle), Stand 15.05.2022 (Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0) · Postleitzahlgebiete: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), via yetzt/postleitzahlen; Ortsnamen: VG250 © GeoBasis-DE / BKG, Fallback GeoNames, Stand 02/2026 · Verwaltungsgrenzen: VG250 © GeoBasis-DE / BKG; amtliche Bezeichnungen: Statistisches Bundesamt (Destatis), Gemeindeverzeichnis GV-ISys, Stand 30.06.2026 · Ookla Speedtest Open Data, Stand 2026-Q2 (CC BY-NC-SA 4.0 (Namensnennung, nicht-kommerziell, ShareAlike)) · Bundesnetzagentur, Vorwahlverzeichnis ONB (Ortsnetz-Rufnummernblöcke), Stand 07.08.2026 · Breitbandatlas | Gigabit-Grundbuch (https://gigabitgrundbuch.bund.de), Stand 31.12.2025 · Bundesnetzagentur, Mobilfunkmonitoring (breitbandige Mobilfunkversorgung), Stand 31.12.2025 · Bundesnetzagentur, Mobilfunkmonitoring (Mobilfunkversorgung nach Technologie und Netzbetreiberanzahl), Stand 31.12.2025 · Bundesnetzagentur, Mobilfunkmonitoring (Gebiete mit Ausbaudefizit nach § 84 Abs. 1 TKG), Stand 10/2025 · Postleitzahlen: eigene Verschneidung der Postleitzahlgebiete (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL) mit den ONB-Grenzen der Bundesnetzagentur, gewichtet nach Einwohnern des Zensus-2022-Gitters. · Karte: eigene Darstellung auf Grundlage der ONB-Grenzen der Bundesnetzagentur.